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Ausstellung: "Sprachquellen / Bildflüsse / Textmeere" (Salzburg)

Die Auseinandersetzung mit Literatur, Sprache und Schrift gerät seit einigen Jahren wieder verstärkt in den Fokus künstlerischer Produktion. Die Studienbereiche Malerei und Grafik und Experimentelle Gestaltung der Kunstuniversität Linz nehmen die Beobachtung dieser aktuellen künstlerischen Aktivitäten zum Anlass für eine Zusammenarbeit mit dem Stefan Zweig Centre in Salzburg und dem Salzburger Kunstverein.

Material: Literatur
Die inhaltliche Ebene des Werkes von Stefan Zweig, sowie biographische Besonderheiten des Autors bestimmt eine Gruppe von Studierenden zum Thema ihrer Recherche. Themenkreise wie Helden / Heldinnen, der Versuch das Schöpferische zu ergründen, die Frage der Grenzüberschreitungen in den Künsten werden zum Ausgangspunkt für künstlerische Beiträge.

Material: Sprache
Eine weitere Gruppe löst die Beschäftigung mit Sprache und Schrift aus funktionellen Zusammenhängen der Kommunikation oder der Vermittlung von Informationen und konzentriert ihr Interesse auf die Analyse der Sprache und der Schrift als Regelsysteme,die Dechiffrierung sprachlicher Codes, die Lust an der Erforschung der darin erahnten subversiven Potentiale.

Ausstellung:
Salzburger Kunstverein und Stefan Zweig Centre Salzburg

10. Februar – 24. April 2011

Kuratorinnen:
Ursula Hübner und Andrea van der Straeten

Teilnehmende Studierende:
Johannes Maria Braun, Romina Dodic Szepe/Elke Meisinger/Rebekka Hochreiter, Paul Ecksc hlager, Susanna Flock, Magdalena Glas/Aleks ander Kaplun, Julia Gutweniger, Christina Hainschwang, Julia Hinterberger, Vanja Krajnc, Evelyn Kuntscher, Jakob Lechner, Katharina Loidl, Georg Pinteritsch, Johannes Ramsl, Barbara Reisegger, Marion Reisinger, Julia Resch, Karoline Rudolf, Iona Steixner, Senna Theuwissen, Elitsa Velikova


Ausstellungsansichten © Sabine Jelinek + © Andrew Phelps









Romina Dodic Szepe / Elke Meisinger / Rebecca Hochreiter: "Remis", 2011


Christina Hainschwand: "The Glittering Memory Collection", 2011


Senna Theuwissen: "Kommunikation", 2010


Paul Eckschlager: "Werdung", 2011

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EXPERIMENTELLE GESTALTUNG

In der Experimentellen Gestaltung steht nicht ein einzelnes Medium und das eindeutig definierte künstlerische Produkt im Mittelpunkt der Ausbildung, sondern die künstlerischen Produktivitätsstrategien, das Prozesshafte künstlerischer Ideen und deren Realisierung in unterschiedlichsten Medien wie Video, Fotografie, Experimentalfilm, Sound computerbasierte Techniken sowie Zeichnung, Performance und andere.

Aus dem Spannungsverhältnis zwischen (kultur-)wissenschaftlichen, gesellschaftskritischen und technischen Diskursen und der Eigenwilligkeit individueller Wahrnehmungen entwickelt sich Neugier und künstlerischer Forschergeist, die über das Experimentieren zu unerwarteten Erkenntnissen und unkonventionellen Resultaten führen.

Jahresthemen, oft zu aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen und deren Relevanz für die künstlerische Produktion, bieten einen diskursiven Zusammenhang für Projekte, die individuell oder in Gruppen erarbeitet werden. Die Experimentelle Gestaltung ist ein kreativer Freiraum und ein künstlerisches Labor.


EXPERIMENTAL ART 
(english version)

The focus of teaching within the Experimental Art curriculum is not primarily on a single medium or clearly defined artistic product but rather on strategies of artistic productivity, the process character of artistic ideas and their implementation through a wide variety of media including video, photography, experimental film, sound, computer-based techniques as well as drawing, performance and others.

The stimulating tension between (cultural-)scientific, socio-critical, and technical discourses and the independence of individual perception fosters curiosity and the spirit of artisitic research. By engaging in experimentation, this approach will generate unexpected findings and unconventional outcomes.

Annual themes – often centred on topical socio-political developements and their relevants for artistic production – provide a discoursive context for projects developed either individually or within a group. The Experimental Art curriculum is a space for creative freedom and artistic laboratory.

 



 

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