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Veronika Schubert - TELE DIALOG

Veronika Schubert Tele Dialog - Video 5:25 min

800 gestrickten Einzelbilder wurden gebügelt, gestärkt, aufgespannt, digital abfotografiert und am Computer zu einem 5:25-minütigen Video zusammengesetzt.

Der Diplomfilm „Tele-Dialog“ beschäftigt sich mit der Sprache „einfach gestrickter“ Fernsehsendungen. Die Tonebene des Videos setzt sich aus Phrasen und Floskeln aus dem Fernsehen zusammensetzt, welche zu einer neuen Gesprächs-Collage montiert wurden. Dabei geht es nicht um einen konkreten Inhalt, sondern um den emotionalen Ausdruck, um starke Gefühle.
„Tele-Dialog“ ist ein schwarz-weiss-gestrickter Trickfilm, der Bild für Bild mittels einer Strickmaschine (Brother KR 850) gefertigt wurde. Anschließend wurden die über 800 Einzelbilder gebügelt, gestärkt, aufgespannt, digital abfotografiert und am Computer zum Video zusammengesetzt.
Zu sehen ist ein Fernsehgerät, in welchem sich zwei schemenhafte Figuren streiten. Nach und nach entfernt sich die Kamera vom Monitor und zwei FernsehzuschauerInnen werden sichtbar. Mit der Zeit passen die Beiden ihre Gestik dem Fernsehgespräch an, sie verstricken sich in die Fernseh-Realtität.
Als BetrachterInnen des Videos schlüpfen wir in eine besondere Rolle: wir betrachten das Betrachten, werden zu "Beobachtern zweiter Ordnung".
Unser Bedürfnis nach Fernsehen ist Ausdruck unserer Lebenseinstellung und unseres Verhältnisses zur Welt - diese wiederum wird umstrukturiert und beeinflusst durch das Fernsehen.
Das Video „Tele-Dialog“ ist eine Weiterführung von Themen, die mich schon seit längerem beschäftigen, dazu zähle ich das sprachliche Interesse, das Thema Fernsehen, sowie die Kombination von tradtionellen Techniken mit neueren Medien.

:::Website: Veronika Schubert

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Im Mittelpunkt der Ausbildung in Bereich Experimentelle Gestaltung steht nicht ein einzelnes Medium und das eindeutig definierte künstlerische Produkt, sondern die künstlerischen Produktivitätsstrategien, das Prozesshafte künstlerischer Ideen und deren Realisierungen in unterschiedlichsten Medien wie Video, Fotografie, Experimentalfilm, Sound, computerbasierte Techniken sowie Zeichnung, Performance und andere.

Die Experimentelle Gestaltung ist ein kreativer Freiraum und ein künstlerisches Labor.

Aus dem Spannungsverhältnis zwischen (kultur-) wissenschaftlichen, gesellschaftskritischen und technischen Diskursen und der Eigenwilligkeit individueller Wahrnehmungen entwickeln sich Neugier und künstlerischer Forschergeist, die über das Experimentieren zu unerwarteten Erkenntnissen und unkonventionellen Resultaten führen.

Jahresthemen, meist zu aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen und deren Relevanz für die künstlerische Produktion, bieten einen diskursiven Zusammenhang für Projekte, die individuell oder in Gruppen erarbeitet werden. Die Mitarbeit am Jahresthema ist nicht verpflichtend, sondern eine parallele Möglichkeit zur individuellen Themenfindung.




 

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